Dr. Karl Mätzler

 

Was ist Psychotherapie?

Die Psychotherapie ist eine Behandlungsmethode psychischer und psychosomatischer Störungen, die vielerlei Ursachen und Erscheinungsbilder haben können. Diesen gilt es nachzugehen und sie sichtbar zu machen. In der tragenden Beziehung zum Psychotherapeuten werden gewohnte Verhaltens- und Erlebensweisen wiederbelebt und können in einem geschützten Rahmen wertfrei betrachtet, verstanden und damit, so sie eine krankmachende Wirkung haben, überwunden werden. Die therapeutische Situation ist somit ein Übungsfeld für neue Erfahrungen und veränderte zwischenmenschliche Kommunikation. Oftmals kann psychisches Leiden nur über die Krankheit, als „Sprache des Körpers“, ausgedrückt werden. Es gilt also, für diese Sprache Worte zu finden, mit deren Hilfe die Patienten ihr zukünftiges Leben im Sinne einer verbesserten psychischen und körperlichen Gesundheit bewältigen können.

Psychotherapeuten unterliegen, ebenso wie Ärzte, der gesetzlichen, unbedingten Schweigepflicht. Es werden grundsätzlich keine Auskünfte über die Therapie an Dritte (wie etwa Verwandte, Ehepartner oder Institutionen) weitergegeben.

Psychotherapie kann als Einzel- Paar- oder Gruppentherapie stattfinden.